Erfunden wurde es vermutlich im 4. Jahrtausend v. Christus in Kleinasien – das Schwert. Es gilt als erste reine Kriegswaffe der Menschheitsgeschichte, denn während Messer, Äxte, Pfeil und Bogen, Keulen oder Speere für den Bedarf des alltäglichen Lebens entwickelt wurden, hatte das Schwert nur einen Zweck: den Kampf Mensch gegen Mensch. Das Schwert war im abendländischen, orientalischen und ostasiatischen Kulturraum verbreitet. Und auch wenn es heutzutage als Waffe bedeutungslos ist, so ist es nach wie vor noch von großem symbolischem Wert.

Der Aufbau des Schwertes

Natürlich gibt es unterschiedliche Formen dieser Waffe, doch ähneln sich die meisten im Aufbau. So besteht ein Schwert typischerweise aus einer Klinge, die meist in einer Klingenspitze zusammenläuft. Auf der Klinge, die aus einem ungeschliffenem und einem geschliffenen Teil besteht, befindet sich die Hohlkehle, die der Gewichtsreduktion dient. Die Klinge besteht im oberen Teil aus der Angel, dem Teil, der durch den Griff läuft und an seinem Ende vernietet ist. Zwischen Klinge und Griff befindet sich die sogenannte Parierstange, die gegnerische Schläge abhalten soll und ein Abrutschen der Hände verhindert.

Die Entstehung des Schwertes

Die Voraussetzung für die Entwicklung des Schwertes war natürlich die Schmiedekunst, aber auch der Fernhandel war ein wichtiger Faktor. Seit der Bronzezeit gibt es den Beruf des Schmiedes, den immer schon eine gewisse Magie umgab.

Die ersten Schwerter wurden aus Bronze gefertigt, und stellten die Waffenschmiede vor ein großes Problem. Der größte Schwachpunkt des Schwertes liegt in der Verbindung zwischen Griff und Klinge, denn ohne stabile Konstruktion ist ein harter Schlag kaum möglich. Um dieses Problem zu lösen, experimentierte man schon früh mit verschiedenen Schwert- und Griffformen.

Die frühesten Schwertformen

Grundsätzlich kann zwischen vier Griffformen unterschieden werden, wobei das sogenannte Vollgriffschwert die älteste Variante ist. Danach folgten das Griffzungenschwert, das Griffangelschwert und das Griffplattenschwert. Bei dem Griffzungenschwert reicht die Griffplatte nicht bis an das Griffende. Der Griff, der meist aus Holz gefertigt wurde, wird auf der Griffzunge vernietet. Das Griffangelschwert dagegen hat eine komplett durch den Griff reichende Griffzunge, die am Griffende vernietet wird. Beim Griffplattenschwert, das hauptsächlich in Vorderasien Verbreitung fand, wird der Griff vollständig aus der Klinge gearbeitet und mit zwei Griffplatten versehen.

Mit dem Beginn der Eisenzeit um 800 v. Chr. änderte sich der Herstellungsprozess entscheidend, auch wenn es sich bei den ersten Eisenschwertern noch um Griffzungenschwerter handelte. Wo Kupfer gegossen und nur leicht nachgeschmiedet wird, muss Eisen zunächst in einem langwierigen Prozess aus Erz verhütet werden, um danach dem Schmied zur Verfügung zu stehen. Schnell entdeckte man auch Möglichkeiten, das Eisen zu härten, und aus der Form des Griffzungenschwertes entwickelte sich das Latèneschwert. Charakteristisch für diese Schwertform ist eine geschwungene Parierstange aus Eisen. Erstmalig wurden in dieser Periode auch Schwerter aus einem Material ähnlich dem Damaszenerstahl gefertigt.

Das römische Schwert

Die Standardwaffe der römischen Armee war das Gladius. Dieses 8 cm breite Kurzschwert war bis ins 3. Jahrhundert n. Chr. in Gebrauch. Um beim Ziehen eine Kollision mit dem Schild zu vermeiden, wurde das Gladius an der rechten Seite getragen, was einiges an Übung verlangte. Dieses Schwert war die perfekte Waffe für die engen Infanterieformationen der Römer und konnte selbst im dichtesten Kampfgetümmel noch eingesetzt werden.

Um 200 n. Chr. wurde das Gladius langsam durch ein längeres Schwert ersetzt, das auch während der Völkerwanderung und bis ins Frühmittelalter von Bedeutung blieb. Vermutlich entwickelte sich die römische Spatha aus dem Latèneschwert, das durch angeworbene Kelten in das römische Waffenarsenal kam. Die Spatha verfügte über eine zweischneidige, breite Klinge, geführt wurde es mit einer Hand. Auffallend war bei diesem Schwert der kurze Griff, der eine spezielle Grifftechnik erforderte. Während der Völkerwanderung wurden die Spathae immer aufwendiger verziert und die sogenannten wurmbunten Klingen entwickelt. Darunter versteht man aus verdrehten Damaststäben gefertigte Schwerter.

Das Schwert im Mittelalter

Während der Wikingerzeit wurden die Schwerter, die häufig mit Buchstaben verziert waren, breiter, wuchtiger und damit schwerer. Aus ihnen entwickelte sich in Folge das mittelalterliche Ritterschwert. Darunter versteht man heute die bis zum 15. Jahrhundert verbreiteten Einhandschwerttypen. Typisch für diese Waffe ist die lange Parierstange, die dem Schwert das kreuzähnliche Aussehen verleiht. War die Klinge zunächst nur für den Hieb konzipiert, wurde daraus später, aufgrund neuer Rüstungsarten, eine Stich- und Stoßwaffe. Durch moderne Forschungsmethoden weiß man heute, dass es bei der mittelalterlichen Waffenschmiedekunst enorme Qualitätsunterschiede des verarbeiteten Metalls gab. Von reinem Eisen bis zum hochwertigen Stahl war alles möglich, wobei der aufwendig verarbeitet Stahl qualitativ mit modernem Stahl mithalten kann. Die Herstellung erforderte mehrmaliges Falten und Ausschmieden, was den Prozess aufwendig und teuer machte. Natürlich waren diese Schwerter nur für wohlhabende Mitglieder des Hochadels erschwinglich. Der durchschnittliche Soldat musste seine Kämpfe mit minderwertigen Eisenschwertern ausfechten.

Nach und nach wurde der Aufbau der Schwerter verbessert, um zwar harte, aber zugleich flexible Schneiden zu erhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden drei unterschiedliche Methoden entwickelt, wobei im Grunde immer Eisen und Stahl miteinander verbunden wurden, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Bei der Weichkern-Methode wird ein Stück Stahl um einen Eisenkern gewickelt, die Drei-Lagen-Methode formt die Klinge aus übereinander gelegten Stahl- und Eisenbarren und die Stapel-Methode verschweißt mehrere Stähle zu einem Stapel, aus welchem das Schwert geschmiedet wird. Unerlässlich für ein flexibles und bruchfestes Schwert mit scharfer Schneide war jedoch auch das Aushärten. Auch hierfür wurden verschiedene Möglichkeiten entwickelt. Abhängig vom Ausgangsmaterial war, welche Aushärtemethode ein optimales Ergebnis lieferte.

Das mittelalterliche Kampfschwert wurde vorrangig als Hiebwaffe der gepanzerten Kavallerie verwendet, zusammen mit Schild und Lanze. Es war durchaus möglich, mit einem guten Kampfschwert Rüstungen und Helme zu beschädigen und menschliche Gliedmaßen abzutrennen. Doch nicht nur das Kampfschwert war im Mittelalter verbreitet, man ging nun dazu über, unterschiedlichste Schwertformen für unterschiedliche Einsatzgebiete zu fertigen. In der militärischen Bedeutungslosigkeit versank das Schwert mit der Erfindung des Schwarzpulvers, doch es sollte noch lange Zeit von symbolischer Bedeutung bleiben.

Das Schwert in Asien

Das Schwert fand wohl erstmals im 3. Jahrhundert v. Chr., während der chinesischen Han-Dynastie Verwendung, doch durch die Entwicklung besserer Stahlproduktion wurde die Waffe in ganz Asien beliebt. Besonders berühmt für ihre Schwertschmiedekunst wurde Japan. Japanische Waffen wurden aus dem sogenannten Tamahagane gefertigt, einem besonders heterogenen Stahl, der reich an Kohlenstoff und arm an unerwünschten Verunreinigungen ist. Der Stahl wurde bis zu 15 mal gefaltet, um den Kohlenstoff gleichmäßig zu verteilen, was zu einer gleichmäßigen Klingenhärte führte. Die einzelnen Arbeitsschritte sorgten dafür, dass ein Schmied mehrere Tage bis Wochen für die Herstellung eines einzelnen Schwertes benötigte.

Zu den bekanntesten japanischen Schwerttypen zählen mit Sicherheit das Katana, das Wakizashi und das Tachi. Besonders sagenumwoben ist dabei das Katana, ein einschneidiges Langschwert, denn es galt als die Seele des Samurai. Es verfügt über eine leicht gebogene Klinge, wurde ein- oder zweihändig geführt und forderte einen einzigartigen Kampfstil. Dabei wurde die Klinge nie senkrecht gegen den Feind geschlagen, sondern nur in einer schneidenden Ziehbewegung geführt.

Das Wakizashi ähnelt dem Katana im Aufbau, ist dabei jedoch kürzer. Berühmt und berüchtigt wurde es durch die Tatsache, dass es der Samurai verwendete, um entweder dem Feind den Kopf abzutrennen, oder um rituellen Selbstmord zu begehen. Es war jedoch auch für den Kampf auf engem Raum hervorragend geeignet und wurde oft zusätzlich zum Katana verwendet. Beim Tachi handelt es sich um ein säbelähnliches Langschwert, es zählt zu den ältesten japanischen Waffen. Es war, durch die höhere Reichweite, das bevorzugte Kampfgerät der Kavallerie. Doch nicht nur in Japan und China wurden Schwerter eingesetzt, auch in Korea, Indonesien und Indien fanden unterschiedlichste Formen davon Verwendung.

Das Schwert im Orient

Als traditionelle Nahkampfwaffe des Orients galt der einschneidige Säbel, der in Nordafrika, dem Mittleren Osten, dem Balkan und dem Osmanischen Reich verbreitet war. Obwohl dieser Waffentyp älter als der Islam ist, galt er doch als Erkennungszeichen islamischer Kämpfer. Besonders berühmt wurden Säbel aus Damaszenerstahl, ein Material, auf das lange Zeit der islamische Kulturkreis ein Monopol hatte. Auch Damast genannt, bezeichnet es einen Verbund aus mehreren Eisen- und Stahlsorten, der durch Ätzung und Politur in seinem welligen Muster die unterschiedlichen Lagen erkennen lässt. Damast vereinte die Eigenschaften von hartem und weichem Stahl und sorgte so für eine Klinge, die gleichzeitig belastbar und flexibel war. Legenden besagen, dass Kreuzritter die Damaszenersäbel in Gold aufwogen, nachdem sie gesehen hatten, dass diese mit Leichtigkeit durch ihre Rüstungen schneiden konnten.

Der typische Säbel ist stark gekrümmt und breit, was ihn eher zum Einsatz als Hiebwaffe geeignet machte. Beliebt war er vor allem als Bewaffnung für Reiter, da er durch die spezielle Form, das einhändige Führen und das relativ geringe Gewicht eine Verwendung im Ritt möglich machte. Doch auch die gerade Schwertform war, wenn auch nicht so häufig wie der Säbel, vereinzelt durchaus gebräuchlich. Diese Schwerter waren zweischneidig und wurden nicht wie in anderen Kulturen um die Hüfte getragen, sondern über der Schulter befestigt. Im Topkapipalast werden noch heute 36 gerade Schwerte aufbewahrt. Das Besondere an diesen Schwertern sind die Vorbesitzer, denn dabei soll es sich um den Propheten Mohammed und seine Kameraden handeln. Für orientalische Herrscher galten lange Zeit Schmiede aus Jemen als die Besten ihrer Zunft. Ihre Klingen wurden als besonders leicht und mit einem knotenförmigen Muster verziert beschrieben.

Das Schwert in der Mythologie

Die Anfertigung von Schwertern war immer schon von einer gewissen Magie umgeben, für viele war die Herstellung von Stahl und das Schmieden von perfekten Klingen unverständlich. Auch konnten sich nur die reichsten Adeligen hochwertige Waffen leisten. Kein Wunder also, dass das Schwert in der Mythologie schon immer einen festen Platz hatte und man noch heute von einigen berühmten Klingen erzählt.

Excalibur

Excalibur ist wohl das berühmteste Schwert der Welt, gehörte es doch dem sagenumwobenen König Arthur. Die Legende besagt, dass das Schwert in einem Stein steckte, und nur vom rechtmäßigen Herrscher herausgezogen werden konnte. Viele Ritter scheiterten an dieser Aufgabe, doch Arthur gelang es mühelos, das Schwert zu befreien. Er wurde zum König gekrönt. Nach Arthurs Tod brachte man seinen Leichnam nach Avalon, wo man Excalibur im See versenkte. König Richard Löwenherz machte sich die beliebte Sage zunutze und behauptete, sein Schwert sei die berühmte Waffe Arthurs.

Balmung

Im Nibelungenlied ist es das Schwert Siegfrieds, mit dem er den Drachen Fafnir tötete. Auch Siegfried musste das Schwert erst befreien, doch nicht aus einem Stein, sondern aus einem Apfelbaum. Nach Siegfrieds Tod nimmt sein Mörder Hagen von Tronje die Klinge an sich und führt sie im Kampf gegen den Hunnenkönig Etzel.

Damoklesschwert

Es wird erzählt, dass Damokles ein Höfling des Tyrannen Dionysios I. war, der den Herrscher sehr um seine Macht und seinen Reichtum beneidete, und dies auch offen zeigte. Bei einem Festmahl lies Dionysios ein Schwert, das nur an einem Rosshaar befestigt war, über Damokles Platz anbringen. Als Damokles das Schwert über seinem Kopf bemerkte, konnte er den ihn umgebenden Luxus nicht mehr genießen und lernte, dass Reichtum und Macht Gefahren verursachten. Das Damoklesschwert ist auch heutzutage noch in unserem Sprachgebrauch gegenwärtig.

Harpe

Mit diesem sichelförmigen Schwert kastrierte in der griechischen Sage der Titan Kronos seinen Göttervater Uranos. Kronos übernahm die Weltherrschaft, bis er von seinem Sohn Zeus gestürzt wurde. Einer anderen Sage nach handelt es sich bei der Harpe um das Schwert, mit dem Perseus der Medusa den Kopf abschlug, was zur Entstehung von Pegasus führte.

Kusanagi

Dieses Schwert zählt zu den Throninsignien des japanischen Kaiserhauses. Der Gott Susanoo hatte das Schwert im Kampf gegen eine achtköpfige Schlange errungen und schenkte es der Ahnherrin des Kaiserhauses. Das Schwert befindet sich angeblich auch heute noch im Besitz der Kaiserfamilie, ist jedoch für die Öffentlichkeit nicht zu besichtigen.

Die Symbolkraft des Schwertes

Seit jeher gilt das Schwert als Symbol der militärischen Ehre. Durch seine phallische Form steht es für Stärke, es verkörpert Freiheit, aber auch Reinigung. Als Herrschaftsinsignie steht es für Macht, Schutz und Autorität. Man sieht, das Schwert ist eine bedeutungsvolle Waffe mit starker Symbolkraft. Doch welche Bedeutung hat es in unserer modernen Zeit?

Schwerter hatten für die Herrscher schon immer eine besondere Symbolik. Ihnen wurden magische Kräfte, Schutz vor Verwundungen oder Unbesiegbarkeit nachgesagt. Kein Herrscher war vollständig, ohne sein Schwert. Nicht umsonst zählt es zu den typischen Kaiserinsignien und ist Bestandteil der Reichskleinodien, jenen Würdenzeichen der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches.

Zeremonialschwert

Das Zeremonialschwert dient ausschließlich zeremoniellen Zwecken, zum Beispiel der Erhebung in den Ritterstand. So benutzt etwa die Queen, doch auch andere adelige Staatsoberhäupter, nach wie vor ein Schwert, um Untertanen zum Ritter zu schlagen. Sie sind meist aufwendig verziert, aus edlen Materialien gefertigt und von hohem Wert. Diese Eigenschaften machen sie als Kampfwaffe natürlich untauglich. Zeremonialschwerter findet man in den meisten Kulturkreisen, berühmt sind auch die japanischen Versionen.

Christliche Bedeutung

Im Christentum steht das Schwert für Gerechtigkeit und Allmacht, jedoch auch für den göttlichen Zorn. Wird die Mutter Gottes mit einem schwertdurchbohrten Herzen dargestellt, so versinnbildlicht es ihren Schmerz über den Tod Christi, wohingegen es als Heiligenattribut anzeigt, dass sie durch Enthauptung den Märtyrertod starben. Das wohl berüchtigtste Schwert der Bibel ist wohl jenes Flammenschwert, mit dem ein Erzengel den Garten Eden bewacht. Durch den Kreuzzugsaufruf von Papst Urban II. 1095 stellten viele Adelige ihr Schwert in den Dienst des Glaubens und brachen zum „gerechten Krieg“ ins Heilige Land auf. Kreuzförmige Ritterschwerter trafen dabei auf halbmondförmige Säbel.

Das Schwert in den Medien

Nicht nur in der Sagenwelt der Antike und des Mittelalters ist das Schwert verankert, auch in der modernen Populärkultur hat es längst seinen Platz gefunden.
So kommt wohl kein Rollenspiel ohne diese legendäre Waffe aus, es verleiht dem Spielcharakter häufig spezielle Kräfte oder garantiert großen Schaden am Gegner und schnelle Heilung. Jeder Spieler von World of Warcraft kennt wohl Frostmourne, das die Seelen der getöteten Gegner gefangen hält. Im Film kennzeichnet es Gut und Böse, besonders offensichtlich zum Beispiel in der Star Wars Reihe. Die Lichtschwerter erstrahlen in unterschiedlichen Farben, doch die Bösewichte nennen immer ein rotes Schwert ihr Eigen.

In der Literatur findet man zahlreiche Schwerter, sei es in Der Herr der Ringe, Hobbit oder den Chroniken von Narnia. Auch im besonders beliebten Game of Thrones gibt es besondere Schwerter, die aus dem seltenen und daher besonders begehrten Valyrischen Stahl geschmiedet wurden. Und die meisten haben wohl schon vom Schwert Godric Gryffindors gehört, mit dem Harry Potter den Basilisken besiegen kann und Horcruxe zerstört.

Doch auch japanische Schwerter kommen nicht zu kurz. So haben etwa die Geschichten rund um Hattori Hanzo, einem berühmten Samurai, nicht nur Bücher und Filme inspiriert, sondern auch Videospiele, Animes und Mangas.

Man sieht, die Geschichte des Schwertes ist eng mit der Menschheitsgeschichte verwoben. Es war nicht nur von großer militärischer Bedeutung, sondern fand seinen Weg in Sagen, Legenden, Symbolik und letztendlich in den modernen Sprachgebrauch. Auch wenn es heute als Waffe bedeutungslos ist, wird es wohl in absehbarer Zeit nicht an symbolischen Wert verlieren.