Pfeffergel: Reizstoff aus der Dose, in Gelform

By | 18/05/2016
Pfeffergel

Pfeffergel im handlichen Taschenformat.

Unter der Bezeichnung Pfeffergel wird Pfefferspray in Gelform verstanden. Grundsätzlich gibt es Reizstoffe, die als wässeriger Strahl, als Schaum, Aerosol oder als dickflüssige Substanz aus dem Sprühgerät austreten.

Letztere wird umgangssprachlich als Gel bezeichnet. Solches Pfeffergel besitzt individuelle Eigenschaften, die zu einer vorteilhaften Anwendung in Notwehrsituationen beitragen können. Herkömmlicher Reizstoff in wässrigem Zustand haftet oftmals nicht optimal auf der Trefferfläche – Gel hingegen haftet durch seine dickflüssigere Konsistenz deutlich besser. Auch ist es hierbei erheblich windstabiler als Produkte, die als Schaum oder Aerosol zur Anwendung gelangen.

Pfeffergel mit großem Inhalt

Pfeffergel mit großer Füllmenge, optimal für die Heimverteidigung.

Im Vergleich zu den beiden Letzteren zeichnet sich Pfeffergel weiterhin dadurch aus, dass es sich zielgenauer anwenden lässt. Die Gefahr, dass bei der Ausbringung Bereiche ungewollt mit Wirkstoff kontaminiert werden, ist vor allem im Vergleich zu Aerosolprodukten deutlich geringer. Diese zusätzliche Eigenschaft ist besonders bei Indooranwendungen sinnvoll. In der Regel sind mit Gel gefüllte Reizstoffsprühgeräte geringfügig teurer als herkömmliche Varianten mit Flüssigstrahl.

Für ungeübte Anwender empfehlen sich Gelsprays als Mittel der Wahl und sollten deshalb anderen Varianten vorgezogen werden. Ist der Anwender hingegen geübt und benötigt er ein Produkt mit maximaler Reichweite, kann die Verwendung einer Variante mit dünnem, punktgenauem Flüssigstrahl effektiver sein.

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