Über Pfefferspray, Messer, Schlagstock, Elektroschocker, Gaspistole, Kubotan und andere freie Waffen

Gaspistole, Messer und Piexon Pfefferpistole Jet Protector JPX

Ob z. B. Gaspistole, Einhandmesser oder die innovative Piexon Jet Protector JPX, die Pfefferspray verschiessen kan – das Angebot im Bereich Selbsterverteidung ist umfangreich.

Pfefferspray, Elektroschocker, Teleskopschlagstock bzw. Schlagstock oder Tonfa, Gaspistole, Schreckschusswaffen, Messer bzw. Macheten oder auch Kubotans, Tactical Pens und CS-Gas sind legale Mittel zur Selbstverteidigung.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie Pfefferspray, im Falle von Notwehr, richtig einsetzen.Weiterhin erläutern wie Ihnen den wirksamen Umgang mit anderen legalen bzw. frei erhältlichen Waffen zur Selbstverteidigung, wie z. B. mit einer Gaspistole, einem Elektroschocker, einem Schlagstock bzw. Teleskopschlagstock und Tonfa, oder einem Kubotan bzw. Tactical Pen oder auch einer Schreckschusswaffe bzw. -pistole. Auch informieren wie Sie darüber, wie Sie sich als Ultima Ratio mit einem Messer oder einer Machete verteidigen können. Aktuelle Informationen: Deshalb sollten Sie kein CS-Gas sondern Pfefferspray verwenden. Wo Sie Pfefferspray kaufen können.

Pfefferspray ist ein empfehlenswertes Mittel zur Selbstverteidigung

Pfefferspray

Pfefferspray gibt es in unterschiedlichen Größen. Die Nutzung von Pfefferspray zur Selbstverteidigung ist einfach, sehr effektiv und rechtlich deutlich unproblematischer wie andere Option, z. B. Messer.

Damit Sie sich mit einem Pfefferspray sicher verteidigen können, müssen Sie einige Grundlagen im Umgang mit solchen Pfeffersprays berücksichtigen. Auch ein geeignetes Messer kann als Verteidigungswerkzeug, zum effektiven Eigenschutz in entsprechenden Notlagen, dienen.  Im Alltag ist das Führen eines Messers eine rechtlich problematische Angelegenheit.

Daher empfehlen wir jedermann mit Nachdruck, grundsätzlich und vor allen anderen Optionen Pfefferspray zum Zwecke des Eigenschutzes mit sich zu führen bzw. zu verwenden; besonders deshalb, weil Pfefferspray in der Regel völlig legal geführt werden darf.

Das Messer: effektiv aber rechtlich problematisch

Einhandmesser mit unterschiedlichen Klingenformen.

Einhandmesser in unterschiedlichen Ausführungen: das Mitführen und der Einsatz eines Messers im Alltag zum Zwecke der Selbstverteidigung kann für den Anwender rechtlich problematisch werden.

Ein Messer ist ein potenziell gefährlicher bzw. tödlicher Gegenstand, der nur dann zum Einsatz kommen darf, wenn Sie oder eine andere Person sich in unmittelbarer bzw. akuter Lebensgefahr befinden.Bei einem Messer mit einer feststehenden Klinge, die länger ist als ca. 11 cm, oder bei einem sogenannten Einhandmesser, also einem Taschenmesser, desen Klinge mit nur einer Hand geöffnet werden kann, sieht die Situation anders aus: Solche Gegenstände dürfen in Deutschland zwar besessen, aber im Alltag nicht mitgeführt werden. Diese Regel gilt aber nicht für herkömmliche Taschenmesser oder feststehende Messer mit einer Klingenlänge von weniger als 12 cm. Solche letztgenannten Messerformen sind für eine effektive Form der Selbstverteidigung aber eher ungeeignet. Das gilt im Besonderen für konventionelle Taschenmesser, deren Klinge nur beidhändig geöffnet werden kann, denn in einer Notwehrsituation ist das zeitlich nicht mehr möglich.

Verschiedene feststehende Messer für den Outdoorbereich.

Outdoormesser mit feststehenden Klingen.

Weiterhin gilt es zu bedenken, dass bei der Verwendung eines Messers die Gefahr besteht, mit dem Blut des Angreifers in Kontakt zu kommen – eine Tatsache, die unter Umständen für den Verteidiger gesundheitsgefährdend sein kann, wenn der Angreifer eine durch Blut übertragbare Krankheit hat, wie z. B. HIV oder Hepatitis C; Krankheiten also, die man bei bestimmten Personengruppen, die überdurchschnittlich oft aggressives Verhalten zeigen oder straffällig werden, öfters findet als bei durchschnittlichen Bürgern. Weitere Aspekte, die in diesem Kontext beachtet werden sollten, sind strafrechtlicher Natur, denn auch eine Selbstverteidigungshandlung kann juristische Folgen nach sich ziehen.

Kampfmesser

Kampfmesser konzipiert für den militärischen bzw. paramilitärischen Einsatz. In den Händen eines fachkundigen Anwenders hoch effektiv im direkten Nahkampf.

Ein Staatsanwalt bzw. Richter unterscheidet hierbei natürlich grundlegend, ob eine sich verteidigende Person Pfefferspray eingesetzt hat, um einen Angreifer abzuwehren, oder aber einen unbewaffneten Angreifer, möglicherweise unverhältnismäßig, mit einem Messer schwer oder gar tödlich verletzt hat. Aber trotz allem ist und bleibt ein Messer ein hochwirksames Mittel in einem lebensbedrohlichen Nahkampf, um das eigene Leben oder das anderer zu verteidigen.

Eine Gaspistole darf nur mit kleinem Waffeschein geführt werden

Gaspistole, Gasrevolver

Die Effektivität von Gaspistolen bzw. Gasrevolvern wird von vielen Laien überschätzt, weiterhin ist das Mitführen nur mit kleinem Waffenschein legal.

Wie bereits am Anfang dieses Beitrags erwähnt, gibt es neben den klassischen, frei erhältlichen Mitteln zur Selbstverteidigung, also dem Pfefferspray oder dem Messer, noch andere Optionen zum Eigenschutz in Notwehrsituationen. Hierzu zählen Gaspistolen genauso wie Schlagstöcke oder Elektroschocker. Eine Gaspistole ist eine Schreckschusswaffe, mit der Gaspatronen „verschossen“ werden können. Hierbei tritt, im Gegensatz zu einer scharfen Feuerwaffe, für die selbstverständlich ein Waffenschein benötigt wird, jedoch kein Projektil aus dem Lauf aus. Vielmehr explodiert die Patronenspitze beim Abfeuern in der Waffe. Hierbei wird die Gasfüllung (CS-Gas oder Pfeffer) freigesetzt, die als instabile Rauchfahne aus dem Lauf tritt. Der Verteidigungsnutzen einer Gaspistole ist daher sehr gering. Weiterhin besteht hier akute Verwechslungsgefahr mit einer „richtigen“ Faustfeuerwaffe. Auch wird zum Führen ein kleiner Waffenschein benötigt.Das von uns zur Selbstverteidigung empfohlene Pfefferspray ist im Vergleich hierzu um ein Vielfaches effektiver und praktischer in der Anwendung.

Schlagstock und Co.

Schlagstock, Teleskopschlagstock und Tonfa

Schlagstöcke sind in der Regel nur effektiv, wenn Sie von einem trainierten Anwender genutzt werden.

Ein weiteres „Defencetoll“ ist der Schlagstock. Hierunter versteht man einen stockförmigen bzw. länglichen Gegenstand aus hartem Material, wie z. B. Stahl, Holz oder Kunststoff, der zum Blocken und Schlagen genutzt werden kann.

Ist ein solcher Schlagstock zusätzlich zu diesen Grundeigenschaften auch noch ausziehbar, spricht man von einem Teleskopschlagstock. Schlagstöcke sind aber für Laien zur Selbstverteidigung eher ungeeignet, da sie von einem kampferfahrenen Angreifer leicht geblockt werden können und außerdem in Deutschland unter das Trageverbot fallen.

Das bedeutet, ähnlich wie bei bestimmten Messern: Ein Bürger darf zwar einen solchen Schlagstock besitzen, ihn aber nicht im öffentlichen Raum bei sich führen.

Elektroschocker nur wenig sinnvoll

Ein herkömmlicher Elektroschocker und ein Taser.

In Deutschland frei erhältliche Elektroschocker sind „zahnlose Tiger“ – wer sich im Ernstfall auf einen solches Gerät verlässt bringt sich in Gefahr.

Ähnlich verhält es sich mit Elektroschockern. Solche Geräte müssen in Deutschland einer bestimmten Bauart entsprechen, was sie praktisch zu „zahnlosen Tigern“ macht. Einen Angreifer kann man mit frei verkäuflichen Elektroschockern maximal „heftig kitzeln“, ihn aber mit Sicherheit nicht kampfunfähig machen. Hingegen sind effektive Elektroschocker, wie es sie vor allem in den USA gibt – Stichwort Taser bei der US-Polizei –, für Privatpersonen hierzulande verboten.

Das Messer als Sammelobjekt

Taschemesser

Echte Sammlerobjekte: sechs ganz unterschiedlich gestaltete Taschenmesser, von modern bis klassisch.

Übrigens finden Sie auf Maxdefence nicht nur fundierte Informationen über das Messer als Werkzeug zur Selbstverteidigung, sondern wir bieten auch allen Freunden bzw. Sammlern hochwertiger Messer umfangreiche Inhalte, die sich mit den Thema Messer im Allgemeinen beschäftigen. In unserem Beitrag Messer: Von der Vorgeschichte bis heute erfahren Sie alles Wissenwertes über desen Entwicklung.

Scharfe Faustfeuerwaffen

Das effektivste Werkzeug zur Selbstverteidigung ist selbstverständliche eine Faustfeuerwaffe, also eine Pistole oder ein Revolver mit scharfer Munition. Der Besitz und die Erlaubnis zum Führen solcher tödlichen Waffen ist in Deutschland aber gesetzlich streng geregelt. Nur sehr wenige Personen erhalten die Erlaubnis, eine Feuerwaffe im öffentlichen Raum mit sich zu führen.

Hingegen kann man z. B. als Sportschütze zwar relativ leicht eine Waffenbesitzkarte erhalten, diese berechtigt aber nur zum Besitz und nicht zum Führen der Waffen in der Öffentlichkeit. Eine Ausnahme besteht hier für Polizeibeamte, denn diese dürfen ihre Dienstwaffe auch privat führen; eine fragwürdige Regelung, denn ein Polizist muss sich im Gegensatz zu einem steuerzahlenden Bürger nicht für den Erhalt eines Waffenscheins qualifizieren. Somit sollte man annehmen, er dürfe die Waffe auch nur während des Dienstes tragen, wie z. B. ein Soldat; dem ist aber nicht so.

Überlebenstraining, Survival und Outdoor

Da wir von Maxdefence der Meinung sind, dass es zu einem eigenverantwortlichen und selbstbestimmten Leben nicht nur gehört, in der Lage zu sein, Angriffe gegen die eigene Person oder gegen Mitmenschen abzuwehren, sondern in Ergänzung auch ausreichendes Know-how vorhanden sein sollte, um in außerordentlichen Situationen zu bestehen, bieten wir unseren geschätzten Usern auf unserer umfangreichen Webpräsenz auch umfangreiche Inhalte zu den Themenbereichen Überlebenstraining, Survival und Outdoor an.