Maxdefence ist die Seite für alle, die wissen wollen, wie sie sich mit Pfefferspray erfolgreich gegen Angreifer verteidigen können. Auch zeigen wir Ihnen, was Sie bei der Selbstverteidigung mit einem Schlagstock bzw. Kubotan oder einer Gaspistole bzw. Schreckschusswaffe beachten müssen. Sie finden weiterhin umfangreiche Informationen über den richtigen Einsatz eines Messers im Zuge einer Selbstverteidigungshandlung. Sie sehen auch anhand von Videos, warum Sie von (frei verkäuflichen) Elektroschockern besser die Finger lassen sollten bzw. warum Pfefferspray das wohl beste frei erhältliche Mittel zur Selbstverteidigung ist.

Pfefferspray ideal zur Selbstverteidigung

Pfefferspray ist ein Mittel zur Selbstverteidigung, das gegen Angreifer auf kurze Distanz eingesetzt wird. Pfefferspray ist meistens in Sprühdosen mit unterschiedlichem Fassungsvermögen abgefüllt und kann somit jederzeit mitgeführt und eingesetzt werden. Weiterhin gibt es sogenannte Pfefferpistolen, die mit entsprechenden Kartuschen geladen werden. Auch ist mit Pfefferspray gefüllte Munition für den Gebrauch in Schreckschuss- bzw. Gaspistolen verfügbar.

Pfefferspray zeichnet sich auf der einen Seite durch eine hohe Wirksamkeit aus und auf der anderen Seite dadurch, dass das Produkt, welches natürlichen Ursprungs (Chiliextrakt) ist, beim Angreifer in der Regel keine Folgeschäden verursacht. Somit ist Pfefferspray das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Angriffe effektiv und gleichzeitig human abzuwehren. Auch sind mögliche juristische Folgen, die nach dem Einsatz von Pfefferspray denkbar sein können, für den Anwender meistens deutlich weniger problematisch, als wenn beispielweise ein Messer im Zuge der Verteidigungshandlung zum Einsatz kommt.

Das passende Pfefferspray für jeden Zweck

Pfeffersprays aus der Dose gibt es in mehreren Formen: Diese sind der breite oder punktuelle Flüssigstrahl, die Schaumform, das Gel und der Sprühnebel. Was die Effektivität der unterschiedlichen Austrittsformen angeht, ist der punktuelle Flüssigstrahl oder der Gelstrahl in der Regel am wirkungsvollsten. Der breite Flüssigstrahl, der Schaum und der Nebel zeichnen sich hingegen durch ein breiteres Trefferfeld aus, was ungeübten Personen das Zielen bzw. den erfolgreichen Einsatz erleichtert. Allerdings sind die beiden zuletzt genannten Formen weniger gegenwindstabil und von ihrer Reichweite dem Punktstrahl und dem Pfeffergel unterlegen.

Weiterhin gibt es Produkte, die zusätzlich mit Farbstoff versehen sind, was das Erkennen der Trefferfläche vereinfacht und einen zusätzlichen psychologischen Effekt beim besprühten Angreifer verursachen kann. Auch erleichtern solche Produkte die spätere Identifizierung des Attackierenden. Pfeffersprays werden von mehreren Herstellern angeboten. Hierbei bestehen merkliche Preis- und Qualitätsunterschiede. Grundsätzlich sollten nur Markenprodukte mit zuverlässiger Sprühtechnik und hohem Wirkstoffgehalt Verwendung finden.

Der Wirkstoff im Pfefferspray, der eine sofortige und schmerzhafte Reizung der Schleimhäute und vor allem der Augen verursacht, was die besprühte Person vorübergehend physisch stark einschränkt, ist das Capsicum-Oleoresin, welches aus Chilischoten gewonnen wird. Um die akute Wirkung von Pfefferspray zu reduzieren, sollten die betroffenen Körperteile (z. B. Augen) mit kaltem Wasser ausgespült werden. Pfefferspray eignet sich neben der Verteidigung gegen Menschen auch zur Tierabwehr (z. B. bissige Hunde).

Die richtige Anwendung von Pfefferspray

Pfefferspray ist zweifelsohne ein gutes Mittel zur Selbstverteidigung in Alltagssituationen. Der im Pfefferspray enthaltene Wirkstoff erzeugt ein akutes Brennen in den Augen und den Schleimhäuten von Nase und Mund. Der Angreifer wird hierdurch entweder kampfunfähig oder aber physisch so eingeschränkt, dass er den Angriff nur noch geschwächt weiterführen kann.

Damit aber Pfefferspray die beschriebenen Wirkungen entfalten kann, muss es entsprechend in die Augen bzw. in den Gesichtsbereich des Angreifers gelangen. Mit anderen Worten, der aus der Dose austretende Strahl muss sein Ziel auch treffen. Bei trockener, windstiller Witterung und ausreichend Tageslicht mögen diese Kriterien durch den Anwender leicht zu erfüllen sein – ganz anders sieht es allerdings dann aus, wenn die Anwendung bei Gegenwind, starkem Regen oder Dunkelheit ausgeführt wird.

Gegenwind: Bei dem aus dem Reizstoffsprühgerät austretenden Strahl handelt es sich um ein Aerosol, das durch Wind abgelenkt werden kann. Anders formuliert, wer gegen die Windrichtung sprüht, läuft Gefahr, sich selbst mit Pfefferspray zu kontaminieren, statt den Angreifer zu treffen. Der Faktor Wind ist also immer problematisch, wenn es um die Anwendung von Pfefferspray geht. Logischerweise trifft das auch auf Seitenwind zu, der ein genaues Treffen erschwert. Um die Windproblematik möglichst gering zu halten, macht es daher Sinn, sich für ein Pfefferspray zu entscheiden, bei dem der Inhalt als punktförmiger, dünner Strahl austritt, nicht aber als Schaum oder Breitstrahl, da diese beiden Formen am instabilsten sind.

Regen (oder auch Schnee) kann eine ähnliche Wirkung wie Wind erzeugen. Das ausgebrachte Pfefferspray kann hierdurch von seiner Zielrichtung abgelenkt werden. Zusätzlich kann der Regen die Substanz verwässern und somit die Wirkung reduzieren. Um auch diese Problematik möglichst gering zu halten, sollte der Anwender ebenfalls punktförmig austretenden Pfefferspray bevorzugen.

Dunkelheit: Es macht Sinn, Pfefferspray anzuwenden, um einen Angriff schon im Keim zu ersticken, ohne dass bereits körperlicher Kontakt mit dem Angreifer stattgefunden hat. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Auf offener Straße begegnet Ihnen eine offensichtlich aggressive Person, die versucht, sich Ihnen zu nähern. Nun sollten Sie bereits Ihr Pfefferspray auf die Distanz einsetzen, um zu verhindern, dass es zum direkten Kontakt mit der Person kommt.

Die Zielfläche, die es für eine effektive Anwendung von Pfefferspray zu treffen gilt, ist vor allem der Augenbereich. Treffen kann man allerdings nur das, was man auch sehen kann. Und aus diesem Grund kann der Einsatz von Pfefferspray bei Dunkelheit bzw. nachts problematisch sein, denn der Anwender kann oftmals nicht die Trefferfläche erkennen, um z. B. den Zielpunkt anzupassen.

Bei dieser Problematik kann nur eine Lichtquelle für Abhilfe sorgen. Nun ist es aber realitätsfern, im Zuge einer Selbstverteidigungshandlung nicht nur ein Pfefferspray in die Hand zu nehmen, sondern auch noch eine mitgeführte Taschenlampe in Position zu bringen. Für Abhilfe kann hierbei ein Pfefferspray mit integriertem LED-Licht sorgen.

Pfefferspray kaufen

Sie möchten Pfefferspray kaufen? Wir informieren Sie im Folgenden darüber, was Sie hierbei beachten sollten. Wenn Sie Pfefferspray kaufen, ist es wichtig, dass Sie sich für ein qualitativ hochwertiges Produkt entscheiden. Wir empfehlen vor allem Pfefferspray der Marken TW1000 (Made in Germany) und Fox Gear (Made in USA). Nur bei zuverlässigen Markenprodukten können Sie sicher sein, dass der Sprühmechanismus des jeweiligen Sprays im Notfall zuverlässig funktioniert und vor allem, dass der in der Dose enthaltene Reizstoff maximal hoch dosiert und aufbereitet ist. Hingegen macht es nur wenig Sinn, ein billiges Pfefferspray zu kaufen, das die genannten Eigenschaften in der Regel nicht besitzt und im Ernstfall zum „Rohrkrepierer“ wird. Denn genau das kann böse Folgen haben.

Achtung: Nur Reizstoffprodukte, die mit dem Hinweis „Tierabwehrspray“ gekennzeichnet sind, dürfen in Deutschland besessen und geführt werden. Kaufen Sie deshalb nur bei Händlern in Deutschland, die Ihnen für diese Produkteigenschaften garantieren. Das hört sich komplizierter an, als es in der Praxis ist, denn Markenprodukte, die für den Kauf in Deutschland vorgesehen sind, besitzen in der Regel diese Kennzeichnung.

Pfefferspray online kaufen

Die größte Auswahl an Reizstoffsprühgeräten, also Pfeffersprays, bietet Ihnen der Onlinehandel. In Deutschland gibt es mehr als ein Dutzend empfehlenswerte Onlineshops, die sich auf den Verkauf von Mitteln zur Selbstverteidigung spezialisiert haben und dementsprechend ein großes Sortiment an Pfeffersprays in sämtlichen Größen und Inhaltsformen (Strahl, Gel, Schaum, Nebel, mit Farbstoff, mit Licht) vorrätig halten. Auch können online vor einem Kauf die Preise verglichen werden. Allerdings sollte der Preisvergleich, wenn es um die eigene Sicherheit geht, nicht im Vordergrund stehen. Ein paar Euro mehr oder weniger sind im Hinblick auf den Nutzen nicht erheblich. Und falls Sie nicht wissen, bei welchem Händler Sie am besten Ihr Pfefferspray kaufen sollten, können Ihnen entsprechende Händlerbewertungen weiterhelfen. Geben Sie hierzu einfach den Namen des Händlers bei Google ein, hier werden Sie in der Regel fündig, und achten Sie weiterhin darauf, ob der jeweilige Shop über eine relevantere Zertifizierung verfügt, z. B von „Trusted Shops“.

Eine Frage, die sich in diesem Zusammenhang stellt, ist natürlich, wie viel Geld man grundsätzlich für ein zuverlässiges Pfefferspray beim Kauf ausgeben sollte. Der Preis hängt hierbei nicht nur vom Hersteller ab, sondern vor allem von der Füllmenge. Wir empfehlen grundsätzlich den Erwerb eines Einwegsprühgerätes, mit einer mittleren Füllmenge von ca. 45 ml. Hiermit ist man für die meisten Verteidigungsfälle gut ausgerüstet, und die Dosen besitzen eine noch kompakte Größe, die das problemlose Mitführen ermöglicht. Entscheidet der Nutzer sich hingegen für ein besonders kompaktes Reizstoffsprühgerät, vor allem Frauen neigen hierzu, ist hierbei natürlich die Füllmenge entsprechend geringer. Im Ernstfall ist die Dose dann unter Umständen bereits leer gesprüht, bevor der Angriff unterbunden werden konnte. Eine höchst kritische Situation, die man vermeiden sollte. Aber um die Fragestellung nach dem Preis wieder aufzugreifen: Ein mittelgroßes Pfefferspray (40 ml bis 50 ml Inhalt) von guter Qualität bewegt sich preislich in einer Preispanne von ca. 15,- bis 30,- Euro.

Bitte beachten Sie, dass sich der zuvor stehende Abschnitt darauf bezieht, dass ein Pfefferspray unauffällig in der Tasche bzw. an der Kleidung mitgeführt werden kann. Benötigen Sie ein Pfefferspray zur Heimverteidigung, kann es ratsam sein, sich für ein Sprühgerät mit größerem Inhalt zu entscheiden.Vor dem Kauf von Pfefferspray muss aber nicht nur eine Entscheidung über die Füllmenge getroffen werden, sondern auch darüber, welche Austrittsform gewünscht wird. Denn grundsätzlich kann Pfefferspray gekauft werden, welches als dünner Strahl, in Gelform, als Schaum oder in Form von Nebel bei der Anwendung aus der Dose austritt.

Hinweis: Pfeffersprays werden auch in Form von Mehrwegsprühgeräten angeboten. Bei solchen Reizstoffsprühgeräten ist der Behälter mit dem Inhalt und der Sprühmechanismus trennbar. Das bedeutet, ist der Inhalt verbraucht, wird eine neue Dose bzw. Kartusche ins Sprühgerät eingelegt. Solche Sprays sind aber eher für Vielverbraucher, wie z. B. Polizisten oder Security-Personal, sinnvoll, denn sie kosten mehr, sind voluminöser und das Austauschen des Inhalts kann zu einer ungewollten Kontamination führen.

Pfefferspray kaufen: Zusammenfassung

Wenn Sie ein Pfefferspray kaufen möchten, sparen Sie bitte nicht an der Qualität. Billigprodukte, die häufig bereits für unter 10,- Euro erhältlich sind, erbringen im Einsatz häufig nicht die gewünschte Wirkung bzw. der Sprühmechanismus der Dose kann versagen. Ein Pfefferspray muss mit dem Hinweis „Tierabwehrspray“ gekennzeichnet sein, sonst dürfen Sie es nicht mit sich führen. Überlegen Sie vor dem Kauf, welche Austrittsform des Sprays für Sie die richtige ist. Bevorzugen Sie möglicherweise ein Produkt, das zusätzlich mit Farbstoff (Zielmarkierung, psychologische Wirkung) versehen ist oder bei dem die Dose mit einem LED-Licht (Anwendung bei Dunkelheit) ausgestattet ist? Machen Sie sich nach dem Kauf mit dem Produkt vertraut, damit Sie es im Ernstfall richtig anwenden können. Es gibt hierzu spezielle Trainingsausführungen ohne Wirkstoff: Diese ermöglichen dem Nutzer, einen effektiven Umgang, vor allem das Zielen, mit einem solchen Produkt zu erlernen.

Und falls Pfefferspray benutzt werden musste, sollte die Dose nicht weiterverwendet, sondern gegen eine neue ausgetauscht werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Spray bei einer erneuten Anwendung nicht mehr richtig funktioniert oder die verbliebene Füllmenge zu gering ist. CS-Gas: Neben Pfeffersprays existieren noch Reizstoffsprühgeräte, die als Wirkstoff CS-Gas nutzen. CS-Gas ist aber dem Oleoresin Capsicum (Pfefferinhaltsstoff) absolut unterlegen und im Bereich der zivilen Nahverteidigung praktisch bedeutungslos geworden. Trotzdem wird es immer noch angeboten. Die Wirkung solcher „Tränengassprays“ macht ihrem Namen alle Ehre – außer der Bildung von Tränenflüssigkeit zeigt sich beim Angreifer in der Regel kaum Wirkung, Kampfunfähigkeit tritt praktisch nicht ein.

Pfefferspray ist legal

Auch durch die Medien wird vor allem in den letzten Jahren verstärkt suggeriert, dass unser Alltag immer gefährlicher und ein erhöhter Schutz der eigenen Person erforderlich wird. In zahlreichen Haushalten ist dadurch vermehrt Pfefferspray anzutreffen, das die nötige Sicherheit auch für unterwegs bieten soll. Dieses Produkt darf zwar nach deutschem Gesetz nur zum Zwecke der Verteidigung gegen Tiere erworben und mit sich geführt werden, doch in Notwehrfällen ist es ebenfalls gegen menschliche Angreifer einsetzbar. Problematisch ist an dieser Stelle jedoch, dass eine große Anzahl der Besitzer nicht weiß, in welchen Situationen ein solches Pfefferspray korrekt und damit legal verwendet werden darf.

Wann ist die Verteidigung mit Pfefferspray legal?

In Deutschland ist der Besitz des Sprays grundsätzlich legal, sofern es explizit als Tierabwehrspray gekennzeichnet wurde. Sollte dieser Vermerk fehlen, fällt das Produkt jedoch unter das Waffenschutzgesetz. Wer als Privatperson Pfefferspray im Alltag mit sich führt, macht sich also keineswegs automatisch strafbar.
Der passive Einsatz dieses Selbstverteidigungsmittels ist gesetzlich in Situationen der Notwehr und der Nothilfe erlaubt. Dies bedeutet, dass der Gebrauch auch gegen Menschen erlaubt bzw. legal ist, wenn das körperliche Wohl der eigenen oder einer anderen Person akut durch einen Angreifer gefährdet wird.

Ist beispielsweise abzusehen, dass eine lebensgefährliche Situation im Rahmen eines gewaltsamen Überfalls oder einer Vergewaltigung kurz bevorsteht, muss gehandelt werden. Die kriminellen und gesundheitsgefährdenden Absichten müssen in jedem Fall klar ersichtlich sein. Die Grenze ist in solchen Situationen oftmals fließend, deswegen ist essenziell, stets Ruhe zu bewahren. Eine bewaffnete Person gilt so etwa als ernstes Gesundheitsrisiko, wenn der Gegenstand nach eigenen Einschätzungen nicht nur als Drohmittel, sondern für eine geplante Körperverletzung gedacht ist.

Potenzielle Gefahren abschätzen und mit Bedacht einsetzen!

Wird beobachtet, dass eine Gruppe von Angreifern eine Person „nur“ verbal bedrängt, ist der Einsatz von Pfefferspray noch nicht gerechtfertigt und wäre somit strafbar. Sollte sich diese Attacke jedoch in einer psychischen Bedrohung zuspitzen und daraus eine potenzielle Gefahr für die Gesundheit bestehen, darf das Pfefferspray eingesetzt werden. Der Verdacht auf den Tatbestand einer schweren Körperverletzung muss so zwingend gegeben sein, um den Gebrauch von Pfefferspray gegenüber Menschen begründen zu können.

Hierbei spielt es letzten Endes keine Rolle, ob sich die Gewalt gegen das persönliche Wohlbefinden oder die Gesundheit einer anderen Person richtet. Im Zweifelsfall sollte der erste Schritt zur Verteidigung jedoch nicht der Griff zum Spray sein, denn dieses bringt wie jeder gefährliche Gegenstand immer Restrisiken mit sich. Es ist vielmehr sinnvoller, auf die entsprechende Gefahrensituation aufmerksam zu machen und um Hilfe zu rufen. Sollte das nicht mehr möglich sein, ist dies im Großteil der Fälle bereits als ein deutliches Indiz für einen vermutlich lebensbedrohenden Ausgang eines Angriffs zu deuten und das Pfefferspray kann legal bzw. rechtens eingesetzt werden.

Pfeffergel: Spray in Gelform

Unter der Bezeichnung Pfeffergel wird Pfefferspray in Gelform verstanden. Grundsätzlich gibt es Reizstoffe, die als wässeriger Strahl, als Schaum, Aerosol oder als dickflüssige Substanz aus dem Sprühgerät austreten.

Letztere wird umgangssprachlich als Gel bezeichnet. Solches Pfeffergel besitzt individuelle Eigenschaften, die zu einer vorteilhaften Anwendung in Notwehrsituationen beitragen können. Herkömmlicher Reizstoff in wässrigem Zustand haftet oftmals nicht optimal auf der Trefferfläche – Gel hingegen haftet durch seine dickflüssigere Konsistenz deutlich besser. Auch ist es hierbei erheblich windstabiler als Produkte, die als Schaum oder Aerosol zur Anwendung gelangen.

Im Vergleich zu den beiden Letzteren zeichnet sich Pfeffergel weiterhin dadurch aus, dass es sich zielgenauer anwenden lässt. Die Gefahr, dass bei der Ausbringung Bereiche ungewollt mit Wirkstoff kontaminiert werden, ist vor allem im Vergleich zu Aerosolprodukten deutlich geringer. Diese zusätzliche Eigenschaft ist besonders bei Indooranwendungen sinnvoll. In der Regel sind mit Gel gefüllte Reizstoffsprühgeräte geringfügig teurer als herkömmliche Varianten mit Flüssigstrahl.
Für ungeübte Anwender empfehlen sich Gelsprays als Mittel der Wahl und sollten deshalb anderen Varianten vorgezogen werden. Ist der Anwender hingegen geübt und benötigt er ein Produkt mit maximaler Reichweite, kann die Verwendung einer Variante mit dünnem, punktgenauem Flüssigstrahl effektiver sein.

TW1000 Pfefferspray von Hoernecke

Das TW1000 Pfefferspray wird von der deutschen Firma Hoernecke produziert. Auch das bekannte Reizstoff-Sprühgerät RSG 4, das unter anderem bei den Polizeibehörden Verwendung findet, stammt aus der Produktion dieses Unternehmen, mit Sitz in 71720 Oberstenfeld.

Das Sortiment der TW1000 Pfeffersprays ist umfangreich und besteht sowohl aus Einwegsprühdosen, wie auch aus Mehrweg-Reizstoff-Sprühgeräten, die mit austauschbaren Gaspatronen nachgefüllt werden können. In beiden Bereichen sind auch Ausführungen mit LED-Licht, für eine verbesserte Treffsicherheit bei Dunkelheit, verfügbar. Es sind sowohl die Austrittsformen „Strahl“ und „Pfeffergel“, wie auch „Schaum“ erhältlich.

Die Dosen bzw. Sprühgeräte sind alle mit einem Federdeckel gesichert, um ein versehentliches Auslösen zu verhindern, und um zu gewehrleisten, dass die Pfeffersprayprodukte problemlos an Kleidung und in Taschen mitgeführt werden können. Die kleinste verfügbare Füllmenge ist die Variante „Abwehrspray TW1000 Pfefferspray Lady Mini“ mit 15 ml“ Inhalt die größte Ausführung ist das „Abwehrspray TW1000 Pfefferspray Super Giant Professional“ mit einem Doseninhalt von 400 ml.

Die TW1000 Pfeffersprayprodukte gelten als zuverlässig und wirkungsvoll und bieten dank der unterschiedlichen Darreichungsformen Lösungen für die verschiedensten Anwendungsbereiche, sowohl für privat, wie auch für gewerbliche oder behördliche Anwender. Wie bei praktisch allen Abwehrspray auf natürlicher Basis dient das Oleoresin Capsicum als Wirkstoff.

Pfefferspray Fox Labs Mean Green

Das Pfefferspray Fox Labs Mean Green ist eine Produktreihe, die von dem US-amerikanischen Hersteller Fox Labs International hergestellt wird, und auch in Deutschland erhältlich ist. Bei diesem Pfefferspray handelt es sich um ein einsatzerprobtes Produkt, das eine effektive Wirkung bei der Anwendung sicherstellt.
Das Fox Labs Mean Green Pfefferspraysortiement bietet dem Anwender mehre Füllmengenvarianten. Aktuell sind auf dem deutschen Markt folgende Größen verfügbar: 20 ml, 45 ml, 90 ml und 355 ml., in den Austrittsformen Strahl und Nebel.

Das Fox Labs Mean Green Pfefferspray besitzt eine Wirkstoffkonzentration 6% OC (Oleoresin Capsicum) mit 3 Millionen Scoville und enthält weiterhin einen grünen Farbstoff, der den Angreifer zusätzlich entsprechend markiert, um somit eine spätere Identifizierung zu ermöglichen und vor allem auch eine psychologische Verstärkung, der eigentlichen Produktwirkung, beim Besprühten zu erzeugt. Hierbei ist das Pfefferspray aber nicht brennbar. Wir empfehlen das Produkt in Strahlform zu verwenden, um eine maximalen Druck und eine entsprechende Stabilität beim Einsatz zu gewährleisten.

CS-Gas die schlechte Alternative

CS-Gas ist auch unter den Bezeichnungen Reizgas, Tränengas und Abwehrspray bekannt. Der Wirkstoff von CS-Gas ist 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril. International wird CS-Gas seit vielen Jahrzenten von Polizei und Militär als Mittel zur Bekämpfung von Unruhen und Ausschreitungen (z. B. gewalttätige Protestaktionen) verwendet, aber auch als Abwehr- bzw. Reizgasspray für den privaten Gebrauch in Sprühdosen abgefüllt angeboten.

Hierbei wird das CS-Gas aber immer mehr von dem deutlich wirksameren Pfefferspray verdrängt. CS-Gas verursacht vor allem eine Reizung der Augen und des Atemtraktes, wenngleich die tatsächliche Wirkung von Person zu Person verschieden ist. Vor allem bei alkoholisierten oder unter Drogeneinfluss stehenden Personen zeigt Tränengas oftmals nur eine ungenügende Wirkung. Gleichzeitig können aber ungewollte Nebenwirkungen auftreten. Hinweis: Die Beschreibung der praktischen Wirksamkeit von CS-Gas bezieht sich ausschließlich auf in Deutschland zugelassene Produkte. Wenn hingegen der Wirkstoff 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril höher dosiert wird als vom deutschen Gesetzgeber erlaubt, verstärkt sich auch die Wirkung.

Wie bereits erwähnt, wird CS-Gas als Reizstoff für die zivile Selbstverteidigung – ähnlich wie Pfefferspray – in Sprühdosen abgefüllt, im Handel angeboten und darf in Deutschland gekauft und besessen werden. Bei der Anwendung tritt CS-Gas als Aerosol aus dem Sprühgerät aus. Andere Austrittsformen sind hierbei nicht verfügbar, anders also als bei Pfefferspray.

Auch sind die Reichweite und die Zielgenauigkeit bei CS-Gas als schlecht zu bewerten. Das liegt an dem niedrigen Gasdruck des Aerosols, der geringen Stabilität bei Wind sowie der Tatsache, dass sich die Aerosole willkürlich verteilt und so zu ungewollter Kontamination von Dritten führt. Diese Tatsachen sind auch der Hauptgrund dafür, dass auf dem Markt für Produkte zum Eigenschutz CS-Gas in deutlich geringerem Maße angeboten bzw. nachgefragt wird als Pfefferspray.

Der Preis für 2-Chlorbenzylidenmalonsäuredinitril-haltige Abwehrsprays ist merklich niedriger als der für Oleoresin-Capsicum-haltige Pfeffersprays. Im Handel finden sich aktuell CS-Gas-Sprühdosen mit einer Füllmenge von ca. 15 ml bis 400 ml. Wir von Maxdefence empfehlen Ihnen grundsätzlich die Nutzung von Pfefferspray.

Pfefferspray: Fragen und Antworten

Ist Pfefferspray legal?

Pfefferspray muss als Tierabwehrspray gekennzeichnet sein, damit es in Deutschland besessen und legal mitgeführt werden darf. Hierbei ist es natürlich auch legal, das Tierabwehrspray im Zuge angemessener Selbstverteidigung gegen menschliche Angreifer einzusetzen.

Auf welche Körperregionen sollte Pfefferspray gesprüht werden?

Pfefferspray muss vor allem in die Augen des Angreifers gelangen, damit dieser kampfunfähig wird. Weitere Zielgebiete sind Nase und Mund. Hingegen ist es nutzlos, das Abwehrspray auf den Rumpf oder die Extremitäten zu sprühen, da hier kein Schleimhautkontakt erreicht wird.

Wirkt Pfefferspray sofort?

Es kann einige Sekunden dauern, bis Pfefferspray seine volle Wirkung entfaltet. Deshalb sollte darauf geachtet werden, einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum Angreifer zu bewahren.

Wie sollte ich Pfefferspray mitführen?

Vor allem jederzeit griffbereit, z. B. in der Jackentasche. Pfefferspray sollte hingegen nicht in Hand- oder Innentaschen aufbewahrt werden, da in dem Fall kein schneller Zugriff möglich ist. In einer Gefahrenlage sollte das Pfefferspray bereits in der Hand gehalten werden, damit es, wenn nötig, sofort eingesetzt werden kann.

Auf was muss ich achten, wenn ich Pfefferspray einsetze?

In erster Linie darauf, dass Sie in die Augen des Gegners treffen. Faktoren wie Dunkelheit, Regen oder Gegenwind können dies erschweren oder sogar unmöglich machen. Falls der Angreifer eine Brille trägt, müssen Sie entsprechend reagieren und den Zielwinkel anpassen, damit der Spray nicht nur die Gläser benetzt.

Wann darf ich Pfefferspray gegen Menschen einsetzen?

Wenn ein physischer Angriff gegen Sie erfolgt bzw. zu erwarten ist. Selbstverständlich ist der Einsatz von Pfefferspray nicht legitim, wenn Sie von Ihrem Gegenüber nur verbal angegangen werden.

Warum sollte ich mich für ein hochwertiges Abwehrspray entscheiden?

Damit es im Fall der Fälle zuverlässig funktioniert. Bei billigen Pfeffersprays, die teilweise bei einer Füllmenge von ca. 45 ml für unter 15 Euro angeboten werden, ist die für den effektiven Einsatz nötige Qualität oftmals nicht vorhanden. Das bedeutet, der Wirkstoff ist unterdosiert bzw. schlecht aufbereitet und/oder der Sprühmechanismus funktioniert ungenügend. Empfehlenswerte Pfeffersprays bieten unter anderem die Firmen Hoernecke (made in Germany) und Fox Labs (made in USA).

Für welche Strahlart sollte ich mich entscheiden?

Wir empfehlen Pfefferspray in Gelform. Weiterhin sollten Sie sich für ein Produkt mit ausreichendem Inhalt entscheiden.

Ist Pfefferspray zur Selbstverteidigung wirklich empfehlenswert?

Ja, für alltägliche Gefahrensituationen ist Pfefferspray die wohl beste Lösung. Vor allem, da es legal mitgeführt werden darf und in der Regel keine ernsthaften Verletzungen beim Angreifer verursacht, diesen aber vorübergehend kampfunfähig machen kann. An dieser Stelle möchten wir erneut darauf hinweisen, dass andere Gegenstände, wie z. B. ein Messer, zum Zwecke der Selbstverteidigung rechtlich hoch problematisch sind und deshalb im Alltag nicht mitgeführt werden sollten.